Marktplatz 3D-Drucker

17.05.2018

Trends, Marktentwicklungen und Auswirkungen des 3D-Druckers für den Wirtschaftsplatz Schweiz. Im RUZ Baar zeigten vier Experten rund 35 Gästen das disruptive Potenzial des 3D-Drucks auf. Betonten aber gleichzeitig auch die aktuellen Grenzen des additiven Verfahrens.

Heute blies die Zukunftsmusik im RUZ Baar – gespielt von vier Unternehmern und ausgewiesenen 3D-Druck-Experten. Nur wenige Technologien wurden in den vergangenen zehn Jahren so intensiv und vielseitig beleuchtet und von den Medien so aufmerksam verfolgt wie 3D-Druck resp. die additive Fertigung; und vermutlich kaum eine Technologie ist so breitgefächert und ausgestattet mit so vielerlei technischen und kommerziellen Implikationen wie die im Grunde einfache Idee, jeden nur erdenklichen Gegenstand auf Knopfdruck zu reproduzieren. „.. Um endlich die Welt zu retten“, wie es der Inputreferent Ralf Schindel von der Firma Prodartis mit einem Augenzwinkern feststellte.

Dass die Weltrettung nicht ganz so einfach und die Spannweite zwischen den einzelnen Anwendungsbereichen extrem gross ist, zeigten die Referenten eindrücklich auf. Insbesondere bei der Massenproduktion oder bei voluminösen Gussformen stösst die Technik an ihre Grenzen. Im Medizinal- und Foodbereich ist die Technik erst in den Kinderschuhen – hat aber enormes Potenzial. Der erste additiv gefertigte Hamburger übrigens, der Grundlage von Proteinen hergestellt wurde, erzielte einen Verkaufswert von 300'000 Dollar. Ein rundum gelungener Maimorgen im ehrwürdig gebauten – und nicht etwa gedruckten – RUZ Baar.

 

Präsentation 3D Precision SA, Dominique Beuchat

Präsentation Benninger Guss, Eric von Ballmoos

Präsentation Pi2Process, Pietro Pignatiello

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