Im Portrait: Christoph Schönenberger

25. November 2015

Mit zwei eigenen Firmen ist Christoph Schönenberger seit etlichen Jahren als KMU unterwegs. Deshalb kennt er die Herausforderungen nur zu gut, welche sich jedem Unternehmer in seiner täglichen Arbeit stellen.

Welches waren deine grössten Herausforderungen seit der Eröffnung des RUZ Baar Ende April?
Auf der grünen Wiese, so kam es mir auf jeden Fall vor, haben wir uns in kleinen Schritten unserer Eigenorganisation angenähert. Die vier Monate Vorlauf bis zur Eröffnung gingen nur zu schnell vorüber, weil wir in dieser Zeit intensiv ausgebildet wurden durch unser Mutterhaus in Gossau. Als es dann Ende April im eigenen RUZ losging, galt es, die Abläufe vor Ort zu definieren, umzusetzen und den Betrieb so richtig zu lancieren. Für mich war es sehr herausfordernd, mich gleichzeitig administrativen Prozessen zu widmen, eine hohe Präsenz an unseren unzähligen Anlässen zu gewährleisten und parallel die ersten Mandate abzuwickeln. In der Zwischenzeit haben wir unser Strukturen und Abläufe bereits etwas angepasst. Heute bin ich grösstenteils von der Administration entlastet und kann mich voll und ganz der Akquisition von Clubmitgliedern und Mandaten und der Begleitung von Unternehmern im Rahmen von Werkstätten widmen, was mir grosse Freude bereitet.

Zu deiner Person: Welches waren die grössten Herausforderungen in deinem Unternehmerleben?
Als grösste Herausforderung würde ich wohl meinen Schritt in die völlige Selbständigkeit bezeichnen. Nachdem ich jahrelang in diversen Positionen im gesicherten Anstellungsverhältnis tätig war, veränderte sich meine damalige Position als Geschäftsführer der Akustika, dem Schweizerischen Fachverband der Hörgeräteakustik. Aus einem Vollzeitjob wurde plötzlich ein Mandat, welches nur noch einen Teil meiner Zeit beanspruchte. Das war dann der Moment, in welchem ich mich wirklich mit dem Schritt in die Selbständigkeit befasst habe. Zusammen mit meiner Frau und im Kreis meiner ganzen Familie haben wir uns dieser neuen Herausforderung gestellt und dies bis heute nicht bereut.

Wie sieht denn deine Rolle heute im RUZ aus?
Nachdem ich wie gesagt einen Grossteil meiner administrativen Aufgaben übergeben konnte, darf ich mich heute voll und ganz unseren Unternehmern widmen. Sei dies im Rahmen der Akquisition von Mitgliedern für den Unternehmerclub oder eben auch im Rahmen von Erstgesprächen, in welchen Unternehmerinnen und Unternehmer ihre unternehmerischen Fragen artikulieren und sich klar werden, wo Handlungsbedarf besteht. Geht es dann weiter im Rahmen von Werkstätten, lasse ich mich gerne herausfordern und begleite die Unternehmer, meist in Zusammenarbeit mit einem Fachexperten, auch in diesen Schritten.

Und was machst du sonst so, wenn du nicht gerade für das RUZ im Einsatz bist?
Am liebsten bin ich sportlich unterwegs. Als ehemaliger Mittelstreckenläufer habe ich seit einigen Jahren mit dem Orientierungslauf eine neue Herausforderung gefunden. Ich jogge regelmässig, bin auch gerne mit dem Bike unterwegs, schwimme und wandere auch gerne. Beim Sport leere ich den Kopf und tanke Energie. Auch Musik gehört zu meinen Leidenschaften. Dann bin ich auch begeisterter Hobbykoch und aktuell gar Präsident eines Kochclubs. Hier geniesse ich auch gerne ein gutes Glas Wein. Schliesslich geniesse ich auch das Familienleben zusammen mit meiner Frau Patricia und meinen drei Kindern Yves, Eliane und Cyrill.
 


Stefan Born

Stefan Born

Leiter RUZ Baar